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Berufsorientierte Weiterbildung

Praxisorientiert, fundiert und am Puls der Zeit

Unser attraktives Weiterbildungsangebot unterstützt Sie dabei, Ihre fachlichen Kompetenzen in Ihrem Arbeitsumfeld zu vertiefen und zu erweitern. Wir möchten Sie in Ihrer beruflichen Entwicklung fördern und begleiten, damit Sie den Anforderungen der Berufswelt gerecht werden können.

Unsere Angebote richten sich an alle interessierten Personen, welche ihr Wissen zu verschiedensten Themen in den Bereichen Gesundheit, Betreuung und Pflege vertiefen und aktualisieren möchten und bereit sind, sich mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen einzubringen sowie Interesse am Austausch haben.

Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Kursangebot, das die Kompetenzbereiche aller Teilnehmenden anspricht und erweitert. Wir legen grossen Wert darauf, dass die Kursinhalte wissenschaftlich fundiert und zeitgemäss sind, sie sich systematisch an der Praxis ausrichten und Ihnen didaktisch und methodisch strukturiert übermittelt werden.

Das Weiterbildungsangebot des ZAG wird von engagierten Fachpersonen stetig weiterentwickelt und berücksichtigt die Bedürfnisse der Teilnehmenden. Es ist unser Ziel, bei Ihnen die Freude am lebenslangen Lernen zu wecken.

Weitere Informationen

Themen

Unser Kursangebot umfasst aktuelle und bedürfnisorientierte Themen:

  • Integrierter Bildungsgang SVEB-Zertifikat und Berufsbildner/in üK im Nebenberuf (IBB)
  • Basale Stimulation (Aktivierung der Wahrnehmungsbereiche)
  • Traditionen und Normen, Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen
  • 1. Hilfe-Kenntnisse auffrischen
  • Messieverhalten verstehen und reagieren
  • Pflegetechnische Verrichtungen ausführen
  • Grundlagen der palliativen Pflege
  • Anatomie
  • English for Nurses
  • Grundlagen Kinaesthetik (Lehre von der Bewegungsempfindung)
  • Verhalten bei Aggressionen, Aggressionsmanagement

Zielsetzungen

Unser Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, das mit arbeitsfeldspezifischen Fallbeispielen verknüpft ist. Die Teilnehmenden werden darin unterstützt, das neu erworbene Wissen am eigenen Arbeitsplatz umzusetzen. Die Teilnehmenden können ihre Erfahrungen aus der Praxis und Problemstellungen des Arbeitsalltags einbringen. Durch den gegenseitigen Austausch zwischen Teilnehmenden und Dozierenden wird der Transfer in die eigene Arbeits- und Lebenswelt gefördert.

Qualitätsbewusstsein

Die Zufriedenheit unserer Kursteilnehmenden ist uns wichtig. Engagierte Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen verfügen über zeitgemässes theoretisches Wissen sowie über langjährige persönliche Erfahrung. Die Anwendbarkeit des Gelernten in der Praxis und in den persönlichen Arbeitsfeldern steht im Vordergrund und ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Unser Qualitätsbewusstsein setzen wir als kontinuierlichen Prozess um. Alle unsere Kurse werden systematisch evaluiert. Die Resultate der Evaluationen nutzen wir für die Verbesserung und Aktualisierung unseres Angebotes.

Infrastruktur

Die beiden Standorte des ZAG liegen in der Nähe vom Bahnhof Winterthur – eine inspirierende Umgebung mit moderner Infrastruktur, lernfreundlicher Architektur und einladendem Farbkonzept. Zum Lernen, Recherchieren und Trainieren stehen 20 Lernstudios, eine multimediale Lernplattform und eine eigene Fachbibliothek mit Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung.

Praxisorientierung

Wir legen grossen Wert auf die Zusammenarbeit mit der Praxis. Unser Kursangebot orientiert sich an den Bedürfnissen der Praxis und soll ein breites Publikum ansprechen. Der Praxistransfer kann in einzelnen Kursen durch unsere Fachpersonen direkt am Arbeitsplatz der Teilnehmenden begleitet werden. Ziel dabei ist, die Teilnehmenden bei ausgewählten Problemstellungen beraten und schulen zu können.

Fachtagung vom 23. November 2019 - Rückblick/Unterlagen

Gesundheitswesen und Berufsbildung heute: Werte im Wandel?

Ein Rückblick

Zu Beginn der Fachtagung ging Herr Stefan Fuchs in seinem Referat der Frage nach "Wertewandel in Ausbildung und Pflege – gibt es das?". Er stellte u.a. die These auf, dass sich der Wertewandel oder bei den heutigen Lernenden nicht im gleichen Ausmass auf die Pflegepraxis durchschlägt. Dort bestehe ein stabiles, etabliertes Berufsethos (z.B. ICN Kodex) und ethische Standards und Prinzipien (z.B. Beauchamp und Childress) die etabliert wurden und so als „Wertfilter“ in der Praxis funktionieren. Die Diskussion um diese These und die Frage "Was sind unsere Werte?" setzte sich am Nachmittag in einem Workshop fort.

Als zweite Hauptreferentin stellte Frau Prof. Dr. med. Dr. phil. Nikola Biller-Andorno Überlegungen zur Frage „Wieviel Ökonomie braucht die Gesundheitsversorgung – und welche?“ an. Als Professorin und Direktorin am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich wagte sie es, die Begriffe Ökonomisierung und Kommerzialisierung gegenüber zu stellen und wissenschaftlich zu definieren. Besondere Denkanstösse gab die Auseinandersetzung zu den Werten von Medizin vs. Ökonomie und Patientennutzen vs. Effizienz.

Am Nachmittag gestalteten Lehrpersonen des ZAG Workshops an denen die Teilnehmenden Gelegenheit hatten, den Begriff "Werte und Wertewandel" unter verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und zu diskutieren.

Die Schauspieler und Schauspielerinnen des Forumtheater agora brachten die Problematik einer unterschiedlichen Definition des Begriffs Werte in zwei Szenen auf die Bühne und führte vor Augen, dass eine gemeinsame Definition der Werte in einem Team wachsen muss und Zeit für eine Diskussion braucht.

Die nächste Fachtagung findet am 21. November 2020 statt. Weitere Informationen folgen.

Unterlagen der Fachtagung

Präsentation - Prof. Dr. med. Dr. phil. Nikola Biller-Andorno

Referat und Workshop - Stefan Fuchs

Literaturliste

Abstracts Workshops

Forumtheater

Workshop - Louisa Sebos

Kontakt

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Ursula Elfrich Hasler

Bereichsleiterin Berufsorientierte Weiterbildung
Stv. Abteilungsleiterin Weiterbildung Orthoptik HF, Aktivierung HF, Berufsorientierte Weiterbildung und Dienste