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Dentalassistentin/Dentalassistent (DA)

Berufsbild

Dentalassistentinnen und Dentalassistenten sind die unentbehrlichen Mitarbeitenden des Zahnarztes oder der Zahnärztin.

Sie haben ein Interesse für einen medizinischen Beruf und ein Flair für organisatorische und administrative Aufgaben. Sie vereinbaren Behandlungstermine, empfangen Patientinnen und Patienten jeden Alters und legen im Praxisraum Instrumente, Materialien und die Krankengeschichte bereit. Während der Behandlung assistieren sie der Zahnärztin oder dem Zahnarzt.

Anstellung

Anforderungen und Voraussetzung

  • Interesse an naturwissenschaftlichen und kaufmännischen Themen
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Einfühlungsvermögen und gute Umgangsformen
  • Ausgeglichenheit und Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit
  • Dienstleistungsbewusstsein
  • Organisationsfähigkeit
  • Zuverlässige, sorgfältige Arbeitsweise
  • Sinn für Hygiene und Sauberkeit
  • Abgeschlossene Sekundarschule A oder B
  • Keine Überempfindlichkeit gegenüber Chemikalien

Lehrverhältnis

Selektion und Anstellung der Dentalassistentinnen und Dentalassistenten DA für die dreijährige Grundbildung für Erwachsene erfolgen über den Lehrbetrieb.

Unter www.lena.zh.ch finden Sie das Verzeichnis der offenen Lehrstellen.

Die Schulortzuteilung ist kantonal geregelt.

Berufskunde / Ausbildungsverlauf

Drei Lernorte

Die Ausbildung findet an drei Lernorten statt:

  • Berufspraxis in zahnärztlichen Betrieben
  • Überbetriebliche Kurse
  • Berufsfachschule: berufskundlicher Unterricht, allgemeinbildender Unterricht und Sport

Der berufskundliche Unterricht findet am ZAG in Winterthur in Zusammenarbeit mit der Schule Zürich für Dentalassistentinnen (SZDA) statt.

Nachteilsausgleich Berufsfachschule

Lernende mit diagnostizierten Behinderungen oder Lern- und Leistungsschwierigkeiten (wie Dyslexie, Dyskalkulie oder AD(H)S) können Massnahmen zum Nachteilsausgleich gemäss der Richtlinie „Gewährung von Nachteilsausgleichmassnahmen in der beruflichen Grundbildung“ beantragen.

Die Richtlinie regelt die Voraussetzungen, das Verfahren und weitere Grundlagen zum Vollzug des Nachteilsausgleichs. Sie tritt auf den 1. August 2017 in Kraft. Bereits verfügte Massnahmen zum Nachteilsausgleich behalten ihre Gültigkeit

Das Antragsformular inklusive Beilagen sind an Frau Jeannette Gottier, Programmleiterin DA, für Nachteilsausgleichmassnahmen an der Berufsfachschule einzureichen.

Allgemeinbildung ABU

Der allgemeinbildende Unterricht unterstützt Lernende darin, das alltägliche Leben kompetenter und selbstständiger zu bewältigen.

Der allgemeinbildende Unterricht beinhaltet drei Bereiche, die vernetzt unterrichtet werden:

  • Gesellschaft (kompetenter und selbstständiger das alltägliche Leben bewältigen)
  • Sprache und Kommunikation (Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben und Sprach-Normen)
  • Überfachliche Kompetenzen (Sozialkompetenz, Selbstkompetenz und Methoden- und Medienkomeptenz)

Berufsmaturität

Für Lernende mit guten Leistungen besteht die Möglichkeit, die Berufsmittelschule zu besuchen.

Die Berufsmaturitätsschule (BMS) bereitet motivierte und leistungsfähige Lernende auf das Studium an Fachhochschulen, den Besuch anderer höherer beruflicher Ausbildungsgänge oder auf die Übergangsstufe zur Universitätsausbildung vor. Sie ergänzt die fachliche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule und führt zum eidgenössisch anerkannten Berufsmaturitätsausweis.

Die DA-Lernenden des ZAG besuchen die BMS im gesundheitlich-sozialen Bereich an der BBW Winterthur. Zusätzlich zum berufskundlichen Unterricht am ZAG werden folgende Ausbildungstage an der BMS absolviert:

  • im ersten Ausbildungsjahr: ein Tag
  • im zweiten/dritten Ausbildungsjahr: eineinhalb Tage

Anmeldung und Aufnahmeprüfung

Eine Aufnahmeprüfung ist obligatorisch. Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat Berufsmaturitätsschule Winterthur. Geprüft werden in schriftlicher Form Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik (Algebra, Geometrie, Rechnen). Die Prüfung entspricht dem Ausbildungsstand der 3. Sekundarklasse.

Berufsbegleitende BMS II, gesundheitlich-soziale Richtung

Wer sich nach Abschluss der Berufslehre für eine Berufsmaturität entscheidet, kann die BMS II in gesundheitlicher und sozialer Richtung sowohl als Jahreskurs als auch berufsbegleitend absolvieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBW.

Kontakt

E-Mail senden

Jeannette Gottier

Programmleiterin DA

Berufskunde/Ausbildungsverlauf

Nachteilsausgleich

Schulferien

Absenzenwesen und Disziplinarreglement

Stundenplanraster 20/21

Schultage DA

Allgemeinbildung