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Interprofessionelle Ausbildungsstation

Am UniversitätsSpital Zürich soll eine schweizweit einmalige und innovative «Interprofessionelle klinische Ausbildungsstation» nach skandinavischem Vorbild entstehen. Lernende und Studierende aus unterschiedlichen Professionen und Bildungsstufen können dort gemeinsam «echte» Patienten unter Supervision betreuen.

Die Gesundheitsversorgung findet in einem komplexen Gesundheitssystem statt, an dem unterschiedliche Berufsgruppen beteiligt sind. Zur Vorbereitung auf die spätere berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit müssen unterschiedliche Professionen im Gesundheitswesen bereits während des Studiums/der Ausbildung durch interprofessionelle Lehrveranstaltungen ausgebildet werden. Am UniversitätsSpital Zürich soll daher eine schweizweit einmalige und innovative «Zürcher interprofessionelle klinische Ausbildungsstation» (ZIPAS) nach skandinavischem Vorbild installiert werden, auf der Lernende und Studierende aus unterschiedlichen Professionen und Bildungsstufen (Sekundarstufe II, Tertiärstufe A und B) von-, mit- und übereinander lernen sollen. Die Lernenden bzw. Studierenden bereiten sich auf die Gesundheitsversorgung von morgen vor, indem sie zusammen auf einer Station «echte» Patienten während ihrer Ausbildung unter Supervision selbständig betreuen.

Sechs Institutionen spannen zusammen
Die Institutionen Careum Stiftung, Universität Zürich (Medizinische Fakultät, UZH), UniversitätsSpital Zürich (USZ), Careum AG Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (CBZ), Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Departement Gesundheit, ZHAW) sowie das Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen (ZAG) beteiligen sich gemeinsam am Aufbau dieser interinstitutionellen und interprofessionellen klinischen Ausbildungsstation. Mit diesem Kooperationsprojekt schlagen folglich Universität, Universitätsspital, Fachhochschule und Höhere Fachschule eine neue Richtung für die Bildung im Gesundheitswesen ein. Sie überwinden Grenzen und suchen neue Wege für Bildungskonzepte von morgen. In den kommenden Monaten soll in Absprache mit allen beteiligten Institutionen der Weg für die Pilotierung von ZIPAS geebnet werden.

An der Kick-off-Veranstaltung zur Pilotierung von ZIPAS bekräftigten die Mitglieder der Trägerschaft einmütig, dass diese einzigartige Konstellation der Projektmitglieder zusammen mit der Grundüberzeugung zur interprofessionellen Zusammenarbeit, wichtige Voraussetzungen für das Projekt bilden. Eine sorgfältig aufgegleiste Projektorganisation mit Vertretenden aus Trägerschaft, Lenkungsausschuss und Projektteam mit Beteiligung von Studierenden unterstützt die Umsetzung. In allen drei Gremien sind Mitglieder der Trägerschaft vertreten. Damit ist eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Institutionen geschaffen.