Pflege HF

Berufsbild

Sie haben gern mit Menschen zu tun. Situationen erfassen Sie schnell und Teamarbeit liegt Ihnen. Sie beobachten genau und schätzen es, wenn sich kein Tag wie der andere gestaltet. Sie sind gerne in Bewegung und lieben eine flexible Lebensgestaltung.

Im Zentrum der Arbeit von Pflegefachpersonen HF stehen die Patientinnen und Patienten. Sie begleiten und betreuen diese Menschen in allen Lebensphasen – von Jugendlichen bis Hochbetagten, auch aus verschiedenen Kulturen. Die Angehörigen werden oft in Betreuung und Pflege einbezogen. Kompetenzen in der Kommunikation sind zentral, um diese Bereiche zu koordinieren. Dabei übernehmen Pflegefachpersonen die fachliche Verantwortung und zentrale Führungsaufgaben.

Bildungsgänge

Informationsveranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Daten und weitere Informationen.

  • Pflege HF für FaGe

    Im Rahmenlehrplan für Bildungsgänge der Höheren Fachschulen „Pflege“ wird die Anrechenbarkeit des einschlägigen eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) Fachfrau/-mann Gesundheit (FaGe) neu geregelt. Für die Inhaberinnen und Inhaber eines einschlägigen EFZ FaGe kann die HF-Ausbildung Pflege um 1800 Lernstunden verkürzt werden.

    Grundsätzlich können Sie sich an den Vorgaben für den regulären Bildungsgang Pflege HF orientieren. Die folgenden Umsetzungs- und Zulassungsbedingungen stellen die Ausnahmen gegenüber dem regulären Bildungsgang Pflege HF dar:

    Start

    Frühling (JW 12)
    Herbst (JW 38)

    Dauer

    4 Semester
    3. und 4. Semester: 1. Jahr
    5. und 6. Semester: 2. Jahr

    Aufteilung der Lernbereiche

    Analog des regulären Studienganges

    Praktikumsqualifikation

    Reguläre Praktikumsqualifikation vom 2. und 3. Ausbildungsjahr (ohne Anpassungen)

    Löhne

    Lohnempfehlungen analog den Vorgaben der OdA G ZH

    Das Zulassungsverfahren ist Voraussetzung für die Aufnahme für die Pflege HF. Die Rahmenbedingungen des regulären Zulassungsverfahrens wurden in den folgenden Punkten für den 2-jährigen Bildungsgang angepasst:

    Schritt 1: Eignungstest

    Alle Studierenden führen den Eignungstest durch.

    Schritt 2: Integriertes Eignungspraktikum für FaGe

    Fremdbeurteilung
    Die Kriterien der bisherigen Fremdbeurteilung werden übernommen. Die Fremdbeurteilung findet am aktuellen Arbeitsort der Kandidatin / des Kandidaten statt.

    Die Anforderungen für die Empfehlung einer verkürzten Ausbildung sind neu wie folgt definiert:

    • Die Gesamtpunktzahl beträgt mindestens 23 (von maximal 30 Punkten)
    • Die Kriterien Initiative und Eigenständigkeit, Kommunikation und Erfassen von Zusammenhängen werden jeweils mit 3 Punkten beurteilt.
    • Es darf kein Kriterium unter 2 Punkten beurteilt werden.

    Der Praxisbetrieb entscheidet schriftlich am Ende der Fremdbeurteilung, ob die Studierenden für den 2- oder 3-jährigen Bildungsgang angestellt werden.

    Selbstbeurteilung
    Die Kriterien der bisherigen Selbstbeurteilung werden übernommen. Die Studierenden kreuzen am Ende der Selbstbeurteilung ihren Wunsch (2- oder 3-jährig) an und begründen diesen schriftlich.

    Schritt 3: Portfolio

    Das Portfolio wird anhand der bisherigen Kriterien vollständig eingereicht.

    Schritt 4: Eignungsgespräch

    Die Kriterien vom bisherigen Eignungsgespräch werden übernommen.

    Die Anforderungen für die Empfehlung zu einer verkürzten Ausbildung sind neu wie folgt definiert:

    • Die Gesamtpunktzahl beträgt mindestens 28 (von maximal 39 Punkten)
    • Im Bereich der Fachkompetenz sind mindestens 10 Punkte zu erreichen
    • Es darf kein Kriterium unter 2 Punkten beurteilt werden

    Zulassungsentscheid

    Die Bildungszentren entscheiden auf Grund der Zulassungskriterien und den Empfehlungen der Praxis sowie den Wünschen der Kandidatin bzw. des Kandidaten. Die Praxisinstitution entscheidet, ob sie die Studierende / den Studierenden für den 2- oder den 3-jährigen Bildungsgang anstellt.

  • Arbeitsfelder

    Dipl. Pflegefachpersonen HF arbeiten während und nach ihrer Ausbildung in folgenden

    Institutionen:

    • Spitäler
    • Psychiatrien
    • Alters- und Pflegeheime
    • Spitalexterne Pflegeeinrichtungen
    • Einrichtungen für Rehabilitation
    • Ambulante Einrichtungen
    • Behindertenheime

    in diesen

    Arbeitsfeldern:

    • Pflege und Betreuung von Menschen mit Langzeiterkrankungen
    • Pflege und Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Familien
      und Frauen (nur Berufsbegleitender Bildungsgang Pflege HF)
    • Pflege und Betreuung psychisch erkrankter Menschen
    • Pflege und Betreuung von Menschen in Rehabilitation
    • Pflege und Betreuung somatisch erkrankter Menschen
    • Pflege und Betreuung von Menschen zu Hause

    Es wird empfohlen, dass Sie sich vor Beginn der Ausbildung für ein Arbeitsfeld der Pflege entscheiden. Dadurch wird gewährleistet, dass Sie eine für Sie optimale Ausbildung am ZAG und den Praktikumsbetrieben absolvieren werden.

  • Ausbildungsverlauf

    Die Ausbildung findet je zur Hälfte am ZAG sowie in verschiedenen Praktikumsinstitutionen statt und gliedert sich in Theorie- und Praxissemester.

    Während dieser Zeit finden einzelne Unterrichte im Lernbereich Training und Transfer (LTT) statt. Durch das Training von pflegerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten in einer dazu eingerichteten Lernumgebung werden Sie gezielt auf Ihre Aufgaben als dipl. Pflegefachperson vorbereitet.

    Darüber hinaus werden Sie in den Theoriesemestern Unterrichte besuchen, welche mit einem Zertifikat abschliessen:

    • Basiskurs Aggressionsmanagement
    • Basic Life Support Professional

    Zum Abschluss der Ausbildung absolvieren Sie das Qualifikationsverfahren. Hierbei zeigen Sie anhand der drei Prüfungsteile auf, dass Sie die Kompetenzen der dipl. Pflegefachpersonen erworben haben. Das Qualifikationsverfahren besteht aus folgenden Elementen:

    • Praxisorientierte Diplomarbeit
    • Praktikumsqualifikation 3. Bildungsjahr
    • Fachgespräch

    Wenn Sie alle drei Prüfungsteile bestanden haben, wird Ihnen das Diplom zur dipl. Pflegefachperson HF erteilt.

    Ausbildungsverläufe nach Studiengängen

    Ausbildungsbeginn Frühling (Grafik)
    Ausbildungsbeginn Herbst (Grafik)

    2014

    2015

    2016

    2017

    2018

    2019

  • Anstellung

    Die Studierenden stehen in einem Ausbildungsverhältnis mit dem ZAG. Für die Praktika erhalten die Studierenden eine Entschädigung. Die Auszahlung erfolgt monatlich durch die Praktikumsbetriebe. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Empfehlung der Organisation der Arbeitswelt Gesundheit Zürich (OdA G ZH). Die Angaben hierfür finden Sie auf der Website der OdA G ZH.

    Studierende Pflege HF sind über die gesamte Dauer der Ausbildung oder während eines Teils davon (ein respektive zwei Jahre) Mitarbeitende eines Betriebs. In die arbeitsrechtlichen und sozialversicherungstechnischen Leistungen sind sie in der jeweiligen Arbeitgeberschaft eingebunden.

  • Schulgeld

    Seit Studienjahr 2015/2016 ist die interkantonale Vereinbarung über die Höheren Fachschulen (HFSV) in Kraft, welche für die Studierenden eine verbesserte Freizügigkeit bringt. Somit gilt Folgendes: Sind Sie seit mindestens zwei Jahren in der Schweiz wohnhaft, werden Ihre Ausbildungskosten durch den Wohnkanton übernommen.

    Bitte beachten Sie, dass für die Beteiligung des Kantons Schaffhausen sowie des Kantons Wallis am Vollzeitbildungsgang Pflege HF zurzeit besondere Bedingungen gelten. Diese beiden Kantone machen von der in der HFSV festgehaltenen Übergangsfrist Gebrauch (Art. 16 Abs. 2). Das bedeutet, dass Studierende mit Wohnsitz im Kanton Schaffhausen und Kanton Wallis ein Gesuch zur Kostengutsprache bei ihrem Wohnkanton einreichen müssen. Wird das betreffende Gesuch abgelehnt, ist das Schulgeld durch die Studierenden selbst oder durch Dritte zu bezahlen.

    Ausländische Personen, die noch nicht zwei Jahre in der Schweiz ihren Wohnsitz haben, können unter gewissen Voraussetzungen auch von der Übernahme des Schulgelds durch den Wohnkanton profitieren. Dies wird im Einzelfall durch uns abgeklärt.

    Bei Fragen zum Schulgeld stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

    Nadia Frischknecht, Administration Zulassung HF, Tel. 052 266 09 18, zulassung@zag.zh.ch

  • Voraussetzungen

    Eine absolvierte und bestandene Eignungsabklärung ist Voraussetzung für die Höhere Fachschule. Das Mindestalter für das Verfahren ist 17 Jahre. Schulische Voraussetzungen sind eine dreijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder ein allgemeinbildender Abschluss (DMS/FMS oder Matura). Ein positives Abklärungsresultat bleibt drei Jahre gültig.

  • Praktikumsinstitutionen

    Bitte registrieren Sie sich auf der Plattform von www.puls-berufe.ch und wählen Sie die gewünschte Institution für das Eignungspraktikum beziehungsweise zu einem späteren Zeitpunkt für die Direktanstellung der Praktika.

    Sie können Ihre Wunschinstitution während der Praktikumszeit selber aussuchen und von den Institutionen direkt anstellen lassen.

  • Dokumente Praxis

    Institutionen Pflege HF — Download Praxis

    Hier finden Sie wichtige Formulare zum herunterladen.
    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Isabel Bur, Verantwortliche Zusammenarbeit Institutionen, zusammenarbeit.institutionen@zag.zh.ch, Telefon 052 266 09 57.

Verantwortlich für das Programm Pflege HF

Patrick Locher
Programmleiter Pflege HF
Verantwortlicher Fachgruppe Aggressionsmanagement
Berufsschullehrer mbA
Tel. 052 266 09 49
patrick.locher@zag.zh.ch
Katja Zanol
Programmleiterin Pflege HF
1. Semester HF + 3. Semester HFF
Berufsschullehrerin mbA
Tel. 052 266 08 41
katja.zanol@zag.zh.ch
Isabel Bur
Verantwortliche Zusammenarbeit Institutionen
Berufsschullehrerin mbA
Tel. 052 266 09 57
isabel.bur@zag.zh.ch
Christine von Allmen
Mitarbeiterin Administration
Tel. 052 266 08 64
hf@zag.zh.ch