FACHFRAU / FACHMANN GESUNDHEIT (FAGE) EFZ

Berufsbild

Die Ausbildung dauert drei Jahre und schliesst mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab.

Die Fachfrau/Der Fachmann Gesundheit pflegt und betreut Klientinnen und Klienten in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens im stationären wie ambulanten Bereich. Sie führen in diesem Rahmen auch medizinaltechnische Verrichtungen aus. Sie unterstützen das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden von Personen jeden Alters in deren Umfeld und gestaltet mit ihnen den Alltag.

Sie erbringen administrative und logistische Dienstleistungen und stellt die Schnittstellen zu den verschiedenen Dienstleistungsbereichen sicher. Sie gestalten und pflegen in ihrem Berufsalltag eine respektvolle berufliche Beziehung zu den Klientinnen und Klienten und richten das Handeln an deren Bedürfnissen aus. Sie respektieren die Klientinnen und Klienten als Individuen mit ihren spezifischen Wertesystemen.

Die Fachfrau/Der Fachmann erbringt die Leistungen im Rahmen ihrer/seiner erworbenen Kompetenzen, der rechtlichen Rahmenbedingungen und der betrieblichen Regelungen selbstständig.

Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit sich in einzelnen Fachbereichen zu vertiefen, Diplomausbildungen im Gesundheitswesen zu absolvieren oder mit Berufsmatura ein Studium der Fachhochschule zu besuchen. Die Diplomausbildung Pflege HF kann um 1800 Lernstunden verkürzt abgeschlossen werden.

Bildungsverordnung FaGe

Informationen finden Sie auf der Website der OdA G ZH.

  • Anstellung

    Anforderungen und Voraussetzungen

    • Respekt gegenüber Mitmenschen und Freude am Umgang mit ihnen 
    • Teamfähigkeit 
    • Seelische und körperliche Belastbarkeit 
    • Freude am Kommunizieren 
    • Flexibilität 
    • Einfühlungsvermögen 

    Abgeschlossene Sekundarschule A oder B

    Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Laufbahnberatung Gesundheitsberufe.

    Lehrverhältnis

    Selektion und Anstellung der Fachfrauen/Fachmänner Gesundheit für die dreijährige sowie für die verkürzte Grundbildung für Erwachsene erfolgen über den Lehrbetrieb. Im Kanton Zürich bilden zum Beispiel Spitäler, Heime, psychiatrische Kliniken und Spitex-Institutionen FaGe aus.

    Unter www.lena.zh.ch finden Sie das Verzeichnis der offenen Lehrstellen.

    Verkürzte Grundbildung für Erwachsene: Ein Jahr der beruflichen Grundbildung kann Lernenden angerechnet werden, die a) das 22. Altersjahr vollendet haben und b) über eine mindestens zweijährige Praxis in Form einer Anstellung von mindestens 60 Prozent im Berufsfeld Pflege und Betreuung verfügen. (Art. 2, Absatz 3 der Verordnung über die berufliche Grundbildung Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ).

    Diese Anrechnung betrifft alle drei Lernorte und wird im Bildungsplan umschrieben. Die erwachsenen Lernenden steigen ins 2. Ausbildungsjahr ein und werden in Regelklassen integriert. Die Kompetenzen des 1. Ausbildungsjahres werden vorausgesetzt.

    Je nach Lehrbetrieb findet der schulische Unterricht am ZAG in Winterthur oder im Bildungszentrum Careum in Zürich statt. Die Zuteilung ist kantonal geregelt. Hier finden Sie die Schulortszuteilung.

  • Berufskunde / Ausbildungsverlauf

    Drei Lernorte

    Die Ausbildung findet an drei Lernorten statt:

    • Berufspraxis: Institutionen des Gesundheits- und Sozialbereichs
    • Überbetriebliche Kurse
    • Berufsfachschule: berufskundlicher Unterricht, allgemeinbildender Unterricht und Sport

    Bildungsverordnung 2009
    Bildungsverordnung 2017

    Bildungsplan FaGe 2009

    Bildungsplan FaGe 2017

    Der berufskundliche Unterricht findet am ZAG in Winterthur in Zusammenarbeit mit dem Strickhof Winterthur-Wülflingen und der BBW Winterthur statt.

    Kompetenzabfolge Berufskunde ZAG und Planungsinformationen

    Kompetenzabfolge 17 - 20 (1. Semester)

    Kompetenzabfolge 16 - 19 (3. Semester) Aktualisierte Version vom 7.7.2017

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    Kompetenzabfolge 15 - 18 (5. Semester)

    Zeugnispositionen

    Zeugnispositionen 17 - 20 (1. Semester)

    Wird demnächst aufgeschaltet

    Zeugnispositionen 16 - 19 (3. Semester)

    Wird demnächst aufgeschaltet

    Zeugnispositionen 15 - 18 (5. Semester)

    Wird demnächst aufgeschaltet

    Nachteilsausgleich Berufsfachschule und Qualifikationsverfahren

    Lernende mit diagnostizierten Behinderungen oder Lern- und Leistungsschwierigkeiten (wie Dyslexie, Dyskalkulie oder AD(H)S) können Massnahmen zum Nachteilsausgleich gemäss der Richtlinie „Gewährung von Nachteilsausgleichmassnahmen in der beruflichen Grundbildung“ beantragen.

    Die Richtlinie regelt die Voraussetzungen, das Verfahren und weitere Grundlagen zum Vollzug des Nachteilsausgleichs. Sie tritt auf den 1. August 2017 in Kraft. Bereits verfügte Massnahmen zum Nachteilsausgleich behalten ihre Gültigkeit.

    Die Richtlinie sowie die Antragsformulare finden Sie hier.

    Das Antragformular inklusive Beilagen sind an Herr Daniel Wirth, Stv. Programmleitung FaGe für Nachteilsausgleichmassnahmen an der Berufsfachschule einzureichen.

    Qualifikationsverfahren (QV)

    Schulferien

    Absenzenwesen und Disziplinarreglement

    Schultage/Schuljahr 2017-2018

    • FaGe 17a Montag, Dienstag (Mittwoch BMS)
    • FaGe 17b Donnerstag, Freitag (Mittwoch BMS)
    • FaGe 17c Mittwoch, Donnerstag
    • FaGe 17d Donnerstag, Freitag
    • FaGe 17e Montag, Dienstag
    • FaGe 17f Montag, Dienstag (Klasse mit bilingualem Unterricht)
    • FaGe 17g Montag, Dienstag (Klasse mit bilingualem Unterricht)
    • FaGe 17h Donnerstag, Freitag
    • FaGe 17i Donnerstag, Freitag
    • FaGe 17k Dienstag, Mittwoch
    • FaGe 17l Mittwoch, Donnerstag
    • FaGe 17m Donnerstag, Freitag
    • FaGe 17n Montag, Dienstag
    • FaGe 17o Dienstag, Mittwoch
    • FaGe 17p Dienstag, Mittwoch
    • FaGe 17q Mittwoch, Donnerstag
    • FaGe 17r Montag, Dienstag
    • FaGe 17s Donnerstag, Freitag
    • FaGe 16a Donnerstag, Freitag (Mittwoch BMS)
    • FaGe 16c Donnerstag, Freitag
    • FaGe 16d Donnerstag, Freitag (Klasse mit bilingualem Unterricht)
    • FaGe 16e Donnerstag, Freitag
    • FaGe 16f Donnerstag, Freitag
    • FaGe 16g Montag, Dienstag
    • FaGe 16h Donnerstag, Freitag
    • FaGe 16i Mittwoch, Donnerstag
    • FaGe 16k Montag, Dienstag
    • FaGe 16l Montag, Dienstag
    • FaGe 16m Dienstag, Mittwoch
    • FaGe 16n Montag, Dienstag
    • FaGe 16o Dienstag, Mittwoch
    • FaGe 16p Mittwoch, Donnerstag
    • FaGe 16q Montag, Dienstag (Klasse mit bilingualem Unterricht)
    • FaGe 16r Donnerstag, Freitag
    • FaGe 15a Mittwoch, (Donnerstag BMS)
    • FaGe 15b Mittwoch, (Donnerstag BMS)
    • FaGe 15c Dienstag
    • FaGe 15d Freitag
    • FaGe 15e Mittwoch (Klasse mit bilingualem Unterricht)
    • FaGe 15f Freitag
    • FaGe 15g Donnerstag (Klasse mit bilingualem Unterricht)
    • FaGe 15h Mittwoch
    • FaGe 15i Montag
    • FaGe 15k Mittwoch
    • FaGe 15l Montag (Klasse mit bilingualem Unterricht)
    • FaGe 15m Donnerstag
    • FaGe 15n Dienstag
    • FaGe 15o Freitag
    • FaGe 15p Mittwoch

    Stundenplanraster

    Überbetriebliche Kurse (ÜK)

    Bitte beachten Sie, dass auf unseren Kompetenzabfolgen nur die ÜK-Wochen aufgeführt sind, welche die Berufsfachschule tangieren. Alle übrigen ÜK-Tage und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der OdA G ZH.

  • Verkürzte Grundbildung FaGe für Erwachsene

    Bei der verkürzten Grundbildung für Erwachsene wird das erste Ausbildungsjahr der beruflichen Grundbildung FaGe angerechnet, wenn Sie
    a) das 22. Altersjahr vollendet haben und
    b) über eine mindestens zweijährige Praxis in Form einer Anstellung von mindestens 60 Prozent im Berufsfeld Pflege und Betreuung verfügen.
    (Art. 2, Absatz 3 der Verordnung über die berufliche Grundbildung Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ).

    Diese Anrechnung betrifft alle drei Lernorte (Schule, Praxis, Überbetriebliche Kurse) und wird im Bildungsplan FaGe umschrieben.
    Die erwachsenen Lernenden steigen ins 2. Ausbildungsjahr ein und die Kompetenzen und Inhalte des 1. Ausbildungsjahres FaGe aller drei Lernorte werden vorausgesetzt.

    Berufskunde

    Hier finden Sie den Bildungsplan mit den detaillierten Inhalten der Berufskunde sowie die Bildungsverordnung

    Berufskunde am ZAG

    Nachfolgend die Übersicht der Kompetenzen in der Berufsfachkunde des ersten Ausbildungsjahres FaGe am ZAG.
    Als Lehrmittel benutzen wir in der Berufskunde am ZAG und am Strickhof das Lehrmittel FaGe des Careum Verlags.

    Kompetenz Thema
    14.1 Rechte und Pflichten
    1.1 Grundbegriffe Anatomie
    1.1 Grundlagen der Kommunikation
    2.1 Grundlagen der Hygiene
    3.2 Wahrnehmung und Beobachtung
    8.2 Grundlagen der Ernährungslehre, inkl. Anatomie Verdauungssystem
    3.3 Bewegung und Lagerung, inkl. Anatomie Bewegungssystem
    6.1 Grundlagen der Gesundheitsförderung
    3.2 Körperpflege, inkl. Anatomie Sinnesorgane
    1.1 Pflegedokumentation
    3.3 Dekubitusprophylaxe
    3.1 Biographiearbeit
    6.1 Gesundheitsförderung
    6.1 Umgang mit Stress
    3.4 Ausscheidung, inkl. Anatomie Ausscheidungsorgane
    3.7 Hör- und Sehstörungen
    3.7 Akute und chronische Verwirrtheit
    2.1 Arbeits- und Sozialhygiene
    3.2 Hauterkrankungen
    3.1 Entwicklungspsychologie
    4.1 Vitalzeichen, inkl. Anatomie Herz und Kreislauf
    4.3 Medikamtentenapplikation, Medikamentenformen

    Berufskunde am Strickhof

    Nachfolgend die Übersicht der Kompetenzen in der Berufsfachkunde des ersten Ausbildungsjahres FaGe am Strickhof.

    Kompetenz Thema
    8.1 Ernährung
    2.1 Hygiene in der Küche / in der Reinigung
    6.1 Unfallverhütung im Haushalt
    13.1 Arbeitsorganisation
    10.1/10.2 Haushalt
    9.1/12.3 Kleidung und Wäsche
    7.1/7.2 Alltagsgestaltung
    12.3 Logistik

    Allgemeinbildender Unterricht

    Die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres Allgemeinbildung finden Sie hier (Schullehrplan ABU, S. 12-17).
    Als Voraussetzung sind gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse Niveau B2 (Europäisches Sprachenportfolio) erforderlich. Für die Einschätzung der eigenen sprachlichen Kompetenzen klicken Sie hier .
    In der Allgemeinbildung benutzen wir als Lehrmittel das Lehrbuch „Aspekte der Allgemeinbildung“ vom Verlag Fuchs.

    Überbetriebliche Kurse (ÜK)

    Die Inhalte des 1., 2. und 3. Überbetrieblichen Kurses im ersten Ausbildungsjahr FaGe sind hier (unter Inhaltsübersicht ÜK FaGe / siehe 1. und 2. Semester) ersichtlich.

  • Allgemeinbildung (ABU)

    Der allgemeinbildende Unterricht soll die Lernenden dazu anhalten, unserer Gesellschaft und der Umwelt engagiert und kritisch gegenüber zu treten sowie die Freude und die Bereitschaft am Lernen fördern. Der Vermittlung von Kenntnissen über gesellschaftliche Zusammenhänge, dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenz, Methodenkompetenz sowie Sprach- und Kommunikationskompetenz) sowie der Persönlichkeitsbildung kommt in der Allgemeinbildung eine grosse Bedeutung zu.

    Der Lehrplan fasst die Aspekte der Allgemeinbildung (Recht, Wirtschaft, Politik, Ethik, Identität und Sozialisation Kultur, Ökologie) in einem einzigen Fach mit den beiden Bereichen Gesellschaft sowie Sprache und Kommunikation zusammen. Weitere Blickwinkel wie Gender, Geschichte und Nachhaltigkeit ergänzen diese Aspekte.

    Die Allgemeinbildung versucht, die Lernenden sowie ihre Lebenssituation einzubeziehen und ihnen einen breiten Blick auf die heutige Welt zu vermitteln.

    Schullehrplan ABU

  • Bilingualer Unterricht Fachmann/Fachfrau Gesundheit (bili FaGe)

    Das ZAG bietet für motivierte und an Fremdsprachen interessierte FaGe-Lernende die Möglichkeit an, einen Teil des Unterrichts an der Berufsfachschule zweisprachig (deutsch und englisch) zu besuchen. Interessierten Lernenden, welche mit der 3-jährigen FaGe-Ausbildung starten, steht damit ein attraktiver und zeitgemässer Weg offen, um die Fremdsprachenkenntnisse innerhalb des bestehenden Unterrichts am ZAG zu fördern. In einzelnen Klassen wird es möglich sein, den Unterricht zweisprachig (bilingual) zu besuchen.

    Damit wollen wir unsere Lernenden im selbstverständlichen Gebrauch von Englisch in Alltagsituationen und im Beruf fördern. Fremdsprachenkenntnisse sind in der modernen Berufsbildung ein wichtiges Ziel, um den anspruchsvollen Entwicklungen in Arbeitswelt, Weiterbildung und Privatleben gerecht zu werden.

    „Two for One“ heisst die Devise: Im bili-Unterricht wird bei bestimmten Themen und Aktivitäten Englisch gesprochen, gelesen, geschrieben. Ein Teil des Unterrichts bleibt also Deutsch, doch werden zusätzlich die Englisch-Kompetenzen der Lernenden gefördert. Schauen Sie hierzu den Film, wie unsere Lerndenen den Unterricht beurteilen.

    Das ZAG strebt in der Allgemeinbildung das kantonale Referenzprofil „bili standard“ an, welches zur Teilnahmen am zweisprachigen Qualifikationsverfahren berechtigt, damit der Besuch des zweisprachigen Unterrichts auch im Fähigkeitszeugnis vermerkt werden kann.

    Weitere Informationen bekommen Sie auf der Website der Fachstelle Fremdsprachen des Mittelschul- und Berufsbildungsamt Kanton Zürich oder auf der Plattform zweite Sprache in der beruflichen Grundbildung.

    Die Broschüre zum zweisprachigen Unterricht an Berufsfachschulen im Kanton Zürich "Fit for Life" kann hier heruntergeladen werden.

    Häufige Fragen zum bilingualen Unterricht wurden notiert und hier aufgelistet.

    Im Frühjahr 2015 wurden die FaGe-bili-Lernenden am ZAG zu Ihrer Meinung zum bilingualen Unterricht am ZAG befragt. Den Bericht zur bili-Evaluation finden Sie hier.

    Anmeldetalon (PDF-Datei)
    Anmeldetalon (Word-Datei)

    Schultage/Schuljahr 2016-2017

    • FaGe 16d Donnerstag, Freitag
    • FaGe 16q Mittwoch, Donnerstag
    • FaGe 15e Montag, Dienstag
    • FaGe 15g Donnerstag, Freitag
    • FaGe 15l Montag, Dienstag
    • FaGe 14 e Mittwoch
    • FaGe 14 g Mittwoch
    • FaGe 14 m Montag
  • Berufsmaturität

    Die Berufsmaturitätsschule (BMS) bereitet motivierte und leistungsfähige Lernende auf das Studium an Fachhochschulen, den Besuch anderer höherer beruflicher Ausbildungsgänge oder auf die Übergangsstufe zur Universitätsausbildung vor. Sie ergänzt die fachliche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule und führt zum eidgenössisch anerkannten Berufsmaturitätsausweis.

    Die FaGe-Lernenden des ZAG besuchen die BMS im gesundheitlich-sozialen Bereich an der BBW Winterthur. Zusätzlich zum berufskundlichen Unterricht am ZAG werden folgende Ausbildungstage an der BMS absolviert:

    • im ersten Ausbildungsjahr: ein Tag
    • im zweiten/dritten Ausbildungsjahr: eineinhalb Tage

    Anmeldung und Aufnahmeprüfung

    Eine Aufnahmeprüfung ist obligatorisch. Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat Berufsmaturitätsschule Winterthur. Geprüft werden in schriftlicher Form Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik (Algebra, Geometrie, Rechnen). Die Prüfung entspricht dem Ausbildungsstand der 3. Sekundarklasse.

    Berufsbegleitende BMS II, gesundheitlich-soziale Richtung

    Wer sich nach Abschluss der Berufslehre für eine Berufsmaturität entscheidet, kann die BMS II in gesundheitlicher und sozialer Richtung sowohl als Jahreskurs als auch berufsbegleitend absolvieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBW.

  • Stützunterricht

    Der Stützunterricht ist ein zeitlich begrenztes Förderungsangebot, um das eigene Lernen zu verbessern, neue Lernstrategien zu erwerben oder die Sprachkompetenz zu fördern. Bei diesem Unterricht wird individuell auf die Lernschwierigkeiten und Ressourcen der Lernenden eingegangen.

    Die Lehrpersonen und die Lernenden beobachten und analysieren gemeinsam den Lern- und Problemlöseprozess. Dabei wird ein Inventar der Stärken und Schwächen erstellt und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht. Gemeinsam werden Ziele vereinbart, auf diese hingearbeitet und laufend überprüft.

    Wissenslücken der aktuellen Themen des Berufskunde- und Allgemeinbildungsunterrichts können geschlossen und Prüfungen vor- und nachbearbeitet werden. Im Stützunterricht Sprachkompetenz werden die Lese- und Schreibfertigkeiten der Lernenden gefördert.

    Besuch des Stützunterrichts

    Das Angebot ist für Lernende konzipiert, bei denen das erfolgreiche Abschliessen der Ausbildung in Frage gestellt ist. Zur Auswahl stehen:

    • Sprachkompetenz
      • Förderung des schriftlichen und/oder mündlichen Ausdrucks in Deutsch
    • Lern- und Arbeitstechnik
      • Analysieren des eigenen Lernprozesses
      • Verbesserungsmöglichkeiten erarbeiten
      • Wissenslücken aufarbeiten

    Der Stützunterricht wird vom zweiten bis zum fünften Semester angeboten. Er erstreckt sich in der Regel über ein bis zwei Semester. Nach zwei aufeinanderfolgenden Semestern Stützunterricht wird ein Unterbruch für mindestens ein Semester zur selbstständigen Vertiefung des Gelernten empfohlen. Der Stützunterricht fällt auf einen unterrichtsfreien Tag. Der Unterricht findet am Vormittag oder am Nachmittag während vier Lektionen statt.

    Um einen Erfolg zu verzeichnen, wird von den Lernenden ein hohes Mass an Eigenverantwortung, Initiative und die Bereitschaft zum Lernen unter Einhaltung der geltenden Regeln vorausgesetzt. Bis auf allfällige Unterrichtsmaterialien ist der Besuch kostenlos. Wer den Stützunterricht besucht, kann während dieser Zeit kein Freifach belegen. Sofern der Stützunterricht während der Arbeitszeit stattfindet, ist der Besuch bis zu einem halben Tag pro Woche ohne Lohnabzug zu gestatten.

    Rechtliche Grundlagen

    BBG Art. 22/BBV Art. 20
    „Lexikon der Berufsbildung“

    Anmeldung

    Der Stützunterricht beginnt im Frühjahrsemester nach den Sportferien (Kalenderwoche 08) und beim Herbstsemester in der zweiten Schulwoche (Kalenderwoche 35). Folgende Personen können ein Gesuch für den Besuch von Stützunterricht beantragen:

    • FaGe-Lernende/r
    • Gesetzliche Vertretung (bei Minderjährigen)
    • Lehrpersonen an der Berufsfachschule (Klassenverantwortliche, ABU-Lehrpersonen)
    • Verantwortliche des Lehrbetriebs

    Die Anmeldefrist für das Frühjahrsemester endet vor den Weihnachtsferien und beim Herbstsemester in der  Kalenderwoche 23. Zum Antragsformular.

  • Freifächer

    Die Freifächer werden von den Berufsfachschulen als freiwillige Ergänzung zur obligatorischen schulischen Bildung angeboten. Sie werden während der Arbeitszeit und in der Freizeit angeboten. Die Lernenden, die im Betrieb und in der Berufsfachschule ausreichende Leistungen erbringen, können Freifächer besuchen. Bis zu einem halben Tag pro Woche dürfen Freifächer auch in die Arbeitszeit fallen, ohne dass den Lernenden Lohnabzüge gemacht werden dürfen. Der Besuch erfolgt im Einvernehmen mit dem Betrieb. Bei Uneinigkeit entscheidet der Kanton.

    Rechtliche Grundlagen

    BBG Art. 22 Abs. 3/BBV Art. 20 Abs. 1
    «Lexikon der Berufsbildung

    Englisch

    Englisch ist heute als Weltsprache Voraussetzung für eine fundierte Aus- und Weiterbildung und ist in unserem multikulturellen Umfeld Bedingung für eine gelungene Kommunikation mit Vorgesetzten, Mitarbeitenden, Klientinnen und Klienten.

    Wir bieten im Rahmen des Freifachs vom 1. bis zum 3. Ausbildungsjahr Englischkurse an, die mit dem Preliminary English Test PET abschliessen. Dieses Cambridge Englisch Zertifikat ist für das Ausbildungsportfolio von grossem Wert und wird vom ZAG sehr empfohlen.

    Flyer FaGe Englisch

    Anmeldung

    Der Englischunterricht für Lernende des ersten Ausbildungsjahres beginnt im Frühjahrsemester nach den Sportferien (Kalenderwoche 08). Für Lernende des zweiten und dritten Ausbildungsjahres startet der Unterricht in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien (Kalenderwoche 34).

    Englisch im 1. Ausbildungsjahr (ab 2. Semester)

    Die Anmeldung ist vor den Weihnachtsferien einzureichen und ist für das ganze 2. Semester verbindlich. 

    Englisch im 2. und 3. Ausbildungsjahr

    Die Anmeldung ist jeweils pro Ausbildungsjahr im Vorfeld einzureichen und ist für das ganze Ausbildungsjahr verbindlich.

    Anmeldeformular 2. Ausbildungsjahr
    Anmeldeformular 3. Ausbildungsjahr

    Austritte innerhalb des Semesters sind nur in begründeten Fällen zulässig. Das entsprechende Antragsformular kann bei der Fachlehrperson Englisch bezogen oder hier heruntergeladen werden.

    Informatik

    Der versierte Umgang mit dem Computer gehört heute im beruflichen wie im privaten Umfeld zu den zentralen Fertigkeiten.

    Wir bieten deshalb im Rahmen des Freifachs Informatik im 1. Ausbildungsjahr (2. Semester) einen Informatikkurs an, in welchem die Kenntnisse in Windows, Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation vertieft werden.

    Flyer FaGe Informatik

    Anmeldung

    Eine Anmeldung ist vor den Weihnachtsferien einzureichen und ist für das ganze 2. Semester verbindlich. Anmeldeformulare können im Sekretariat bezogen oder per Mail bestellt werden: fage@zag.zh.ch.

    Austritte innerhalb des Semesters sind nur in begründeten Fällen zulässig. Das entsprechende Antragsformular kann bei der Fachlehrperson Informatik bezogen oder hier herunter geladen werden.

  • Veranstaltungen

    Hier finden Sie die entsprechenden Informationsanlässe zur Ausbildung Fachfrau/Fachmann Gesundheit.

Verantwortlich für das Programm FaGe

Silvana De Padua
Mitarbeiterin Administration
Tel. 052 266 09 19
silvana.depadua@zag.zh.ch
Robert Josuran
Zusammenarbeit Institutionen Grundbildung
Berufsschullehrer mbA
Tel. 052 266 09 76
robert.josuran@zag.zh.ch
Camilla Wenger-Benz
Stv. Abteilungsleiterin Grundbildung
Programmleiterin FaGe
Berufsschullehrerin mbA
Tel. 052 266 09 44
camilla.wenger@zag.zh.ch
Daniel Wirth
Stv. Programmleiter FaGe
Berufsschullehrer mbA
Semesterverantwortlicher FaGe
Tel. 052 266 09 20
daniel.wirth@zag.zh.ch